Erweitertes STEP Inferface in Qg1

Das hauseigene STEP Interface in unserer Schleifsoftware Qg1 wurde bereits mehrfach auf Messen, unseren Besuchern im Haus sowie in unseren zahlreichen Vertretungen vorgestellt.


Nun sind erweiterte Funktionen verfügbar, die den Rahmen des möglichen noch ein ganzes Stück höher setzen.

Schauen wir uns einen Zylinder mit wellenförmigen Schnitt an, bei dem die Eckenfase geschliffen werden soll. Ohne 3D Fähigkeit ist dies kein einfaches Unterfangen, erst recht nicht wenn der Schnitt eine Asymmetrie aufweist.

Um ans Ziel zu kommen braucht es nicht mehr als drei Schritte:

Nach dem Import des STEP Modells selektiert man die zu bearbeitende Fläche oder Kante, in diesem Fall die äussere Fase.

Nun wählt man ob die Fase komplett oder nur ein Segment davon bearbeitet werden soll. Bei Bedarf kann die Fläche weiter ausgedehnt werden, entweder in Richtung der Flächennormalen oder in einem Winkel dazu. Dies ist problemlos auch bei Kanten möglich, und zwar unabhängig davon, ob das ursprüngliche Modell diese Information für das einzelne Element liefert oder nicht.

Jetzt muss nur noch die passende Schleifscheibe dazu gewählt werden, und fertig ist das Programm.

Im Bild (Fig. 2) ist die erweitere Projektion mit 5 Kanten zu sehen, denen die Schleifscheibe folgt. Das STEP Interface bietet bereits einige automatisierte Schleifprozesse wie Rundschleifen, Konusschleifen oder Kantenextrusion an. Verknüpft man das Ganze mit Qreator, sind den Möglichkeiten praktisch keine Grenzen gesetzt.

Als Zugabe dazu lässt sich ein Grossteil der STEP-Schleifprogramme in der neuen Maschinensimulation inklusive Bauteil und verwendeter Schleifscheibe simulieren. Mit der integrierten Zeitberechnung lässt sich auch die Bearbeitungsdauer des Bauteils recht genau bestimmen.